Die Ferien begannen für uns zunächst getrennt – ich (Tim) bin nach Stuttgart aufgebrochen um von dort aus mit meiner Familie nach Scuol zu fahren und dort auch Weihnachten zu verbringen, während Lukas hier in Mailand abgeholt wurde und die Festtage, ebenfalls im Kreise der Familie, in Imperia verbracht hat. An Weihnachten beschenkte mich das Christkind ebenfalls mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (Nikon D90), weshalb ich jetzt endlich auch einen größeren Teil der Bilder beisteuern kann.


Für den Jahreswechsel und das dazugehörige Feiern haben wir uns in Stuttgart wiedervereinigt und gemeinsam mit vielen anderen „Friedlich Chillern“, die zu diesem Zweck aus der ganzen Welt zusammenkommen waren, das Jahr 2009 begrüßt und die „Sagen dieser vielköpfigen Truppe aus dem Stutengarten“ (Abimagazin 2008) fortgeschrieben.
Anschließend war ich noch einmal in Scuol – diesmal mit Unterstützung von Jojo und Lukas - um auch gemeinsam die Freuden, die an die Verbindung von Schnee und Schneebrett geknüpft sind, zu genießen.




Nach der Rückreise, die mich, dank geschlossenem Flughafen in Mailand, zunächst ins, mehr oder weniger, „nahegelegene“ Turin leitete, und von dort aus, ohne mein Snowboard, welches sich unterwegs verlaufen hatte (mittlerweile hat es zum Glück wieder zu seinem Herrchen gefunden), per Bustransfer und mit über 5h Verspätung letztendlich doch nach Mailand führte, und insofern v.a. anstrengend war, begrüßte uns auch Mailand in weißem Gewand – und den stärksten Schneefällen seit mehreren Jahren.
Diesen musste sich auch die Schule beugen, welche die ersten zwei Tage geschlossen blieb. Uns bot sich somit die Möglichkeit, sich langsam und mit gelegentlichem Schneeschnippen an den Arbeitsalltag zu gewöhnen. Zudem haben wir an diesem freien Donnerstag endlich auch einmal dem, anscheinend berühmten, und auch tatsächlich sehr imposanten Friedhof „Cimitero Monumentale“ einen Besuch abgestattet.







Am ersten Wochenende folgten wir einem Tipp von Felix‘ Gastmutter und begaben uns zu einem, im Sommer wohl sehr beliebten, im Winter und bei Schnee jedoch eher verlassenen, Park um einen künstlich angelegten See. Auf Grund wenig detaillierter Kenntnisse bezüglich der Anreise bzw. richtigen Buslinie kamen wir schließlich pünktlich zu einem Sonnenuntergang, der die Reise auf jeden Fall lohnenswert machte.







Am folgenden Wochenende stand wieder ein Ausflug zu IKEA und einem Baumarkt an, der uns, unter anderem, endlich mit einem für deutsche Körpergrößen angemessenen Duschschlauch und einer Wandhalterung versorgte. Mittlerweile verichten beide, nach diversen Zwischenfällen (in der Wand abgebrochene Bohrer), ihren vorgesehenen Dienst verrichten.
Am gerade vergangenen Sonntag konnten uns winterliche Temperaturen nicht abhalten, den eigentlich sonnigen Tag im Parco Lambro zu verbringen und an gleicher Stelle, an der wir uns Anfang November vom Sommer verabschiedeten, auf einen baldigen Beginn des Frühlings zu hoffen.




Euch allen eine schöne Woche und viele Grüße aus Milano,
Euer Tim (& Lukas)
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