Freitag, 19. Dezember 2008

Frohe Ostern!

Jetzt doch noch ein kleiner Eintrag meinerseits (Lukas), quasi für die wirklich interessierten – denn mangels Emailadressenliste gehen diese Zeilen ohne effekthascherischen Newsletter an euch raus.

bäm!

Von eingekehrter Ruhe und Beschaulichkeit kann ich euch bislang eher weniger berichten, wobei hier sicher auch das Wetter miteinspielt, das für die nächsten Tage auf bis zu +15°C und prallen Sonnenschein angesagt ist – zwar nicht gerade passend nach mitteleuropäischen Vorstellungen, aber besser als die Wochen voller Regen, Schnee und Matsch, die wir bis vor einigen Tagen zu ertragen hatten. Man lebt und arbeitet dann schon so vor sich hin und ich bin schon ein klein bisschen froh, jetzt auch mal richtige Ferien zu haben.

schreibtisch

Damit hier im blog doch noch irgendwie Weihnachtsstimmung aufkommt, musste ich mich vorgestern dann sogar noch in die Innenstadt bewegen, wo ich zu meiner Erleichterung und dank der (weihnachts-)dekorationsfreudigen Italiener fündig wurde.

dom

trichter

Wozu das alles führt:
Zu einem Wunsch unser beider (Tim befindet sich auf dem Weg zum Flughafen), dass ihr alle erholsame Ferien, ein schönes Fest und einen würdigen Jahresabschluss haben möget, dass ihr das Jahr als unterm Strich gut in Erinnerung behalten und euch auf ein neues, gesundes, glückliches und erfolgreiches freuen könnt.

Alles Gute und bis zum nächsten Jahr,
euer Lukas (und Tim)

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Bianco & Nero

Lange ists her, dass wir uns das letzte Mal gemeldet haben.. wofür wir uns natürlich entschuldigen, euch aber auch mit vielen Bildern entlohnen wollen.

taubepfütze

Kaum hatten wir unseren letzten Eintrag ins Internet gestellt, bekamen wir schon hohen und feierlustigen Besuch aus Zürich – Lion. Nachdem Lukas und ich ihn mit einem isotonischen Erfrischungsgetränk am Bahnhof abgeholt um ihn für einen langen Abend mit Felix und Jonas zu wappnen, folgte ebendieser. Am nächsten Tag kamen wir folglich eher langsam in die Gänge und sind erst am frühen Nachmittag in die Stadt aufgebrochen um uns dort mit Felix zu treffen. Nachdem wir Lion die schönsten Ecken gezeigt hatten, haben wir den Abend in und um unserer Wohnung verbracht; der von manchen erhoffte „gechillte“ Abend wurde von unserem Besuch erfolgreich abgewehrt – im Nachhinein kann ich sagen zum Glück, da auch dieser Abend sehr amüsant wurde.
Der folgende Sonntag hatte gewisse Ähnlichkeiten mit dem vorangegangen Samstag – gegen Mittag in die Stadt, mit Felix treffen und treiben lassen. Nachdem wir Lion abends verabschiedet hatten, war das Wochenende (leider) schon wieder vorbei und der Alltag hatte uns und wir das nasskalte Wetter zurück.

lilli
jungs
lukitimi
still
entö
bros
crepes
castellomalwieder
türmaria
timfelinavigli

In der anschließenden Woche ereignete sich nicht besonders viel Erwähnenswertes – auch bei uns kehrt eine gewisse Routine ein, in der sich Arbeitswochen meist nicht besonders unterscheiden.
Allerdings stellte das nächste Wochenende keine große Abwechslung dar – in der Schule fand der „Bazar di Natale“ statt, was für uns freiwilligen Helferlein hauptsächlich zusätzliche Arbeit bedeutete; Freitag abends aufbauen, Samstag tagsüber mithelfen und Sonntag Abend wieder alles abbauen. Den obligatorischen Wochenendausflug in die Innenstadt haben wir trotzdem geschafft – und auch dem McDonald’s an der Stazione Centrale, welcher Hamburger zum unschlagbaren Preis von 50 Cent und uns eine gute Möglichkeit zum Auffüllen der Fleischspeicher mit sixtiple-Burgern bietet, einen Besuch abgestattet.

timiface
lukiface
taubenjagd
dackelwurst
statue
spiegel
Geiger
burger
hammi
outoforder

Letzten Donnerstag kam wieder Besuch aus Hamburg für Felix – dem mussten wir natürlich etwas bieten und somit hatten wir einen guten Grund die ESN-Party am Donnerstag mit unserer Anwesenheit zu beehren. Nach einer kurzen Nacht trat ich meinen letzten Arbeitstag in der Küche an und nachmittags verabschiedete sich Lukas in Richtung Konstanz und Anni.
Nach einem verlängerten Wochenenden mit ruhigen und weniger ruhigen Abenden und natürlich wieder einigen Stunden in der Stadt, wovon wir aber leider keine verwertbaren Bilder haben, da Lukas samt Kamera bis Montag in Konstanz weilte, dafür aber Bilder von dort beisteuern konnte, arbeiten wir uns jetzt durch unsere zweitletzte Woche vor den ersehnten Ferien.

annika
möve
panorama_oberrhein_klein
bosee

Wie oben schon erwähnt, wurden die Arbeiten gewechselt – Lukas hilft jetzt in der Küche und ich helfe drei Mal pro Woche in der Behindertenklasse und habe endlich auch tagsüber etwas Zeit zum Lesen und Lernen.

Ich wünsche euch allen noch eineinhalb schöne Wochen vor den Weihnachtsferien und vorsichtshalber schöne Ferien – vielleicht schaffen wir aber auch noch einen kurzen Eintrag vor den Ferien, mal sehen.
Viele Grüße und bis bald,

Euer Tim (&Lukas)

PS:
wuuurst

Freitag, 14. November 2008

Zwischen Sommer und Deutschland ...

„Endlich!“ – Wir hoffen natürlich, dass dies euer erstes Wort nach Ankündigung des neuen Eintrags ist; endlich neue Heldentaten und natürlich neue Fotos ...

silhouetten

Zuersteinmal will ich (Lukas) mich im Namen unser beider natürlich für die euch sicherlich wie eine Ewigkeit erscheinende Pause von vier (!) Wochen zwischen den Einträgen entschuldigen. Der Hauptgrund hierfür ist so simpel wie elementar: Wir haben kein Internet mehr in der Wohnung. Nach über zwei Monaten hat die italienische Internetgesellschaft uns den Datenhahn also abgedreht, was wir gar nicht mehr wirklich erwartet hätten. Uns hat es folglich recht kalt erwischt und jetzt schreiben wir erstmal alle mails (und z.b. auch diesen Eintrag) eben zu Hause und schicken sie dann von der Schule aus ab – aber entsprechend aufwändig ist das ganze dann mit dem Bilderhochladen usw., aber für euch scheuen wir ja bekanntlich keine Mühen.

Comunque, es wäre recht schwer zu rekapitulieren, was in diesen vier doch sehr ereignisreichen Wochen so alles passiert ist, hätten wir nicht meine treue D40x (und natürlich auch Tims gute alte Schnappschusssony, die uns v.a. spätabends gute Dienste tut) – also auch diesmal wieder einige Bilder im Gepäck.

Nachdem uns Tims Eltern am 11.-12.10. reichlich mit feinstem Steak versorgt hatten und wir als Konsequenz unter schweren Eiweissschocks litten, war es für uns selbstverständlich, am folgenden Wochenende eher eine ruhige Kugel zu schieben, sodass wir uns die beiden Abende mit diversen Vergnügungsgetränken bei uns einnisteten und uns zu späterer Stunde noch etwas an die frische Luft wagten, was freitags sein abruptes Ende darin fand, dass wir die letzte Bahn in die Stadt verpassten; 24 Stunden später waren wir natürlich schlauer ... (schön langer Satz, hm?)

lince
stange

Sonntags erwachten wir in derart sommerlichem Licht, dass wir uns gezwungen sahen, den Tag in unserem „Hauspark“ zu verbringen, der aber leider auch immerhin 20 Fußminuten entfernt liegt. Dennoch: Die Sonne schien nochmal ihr Bestes zu geben (was sich in den darauffolgenden Regentagen zu bestätigen schien) und wir genossen nochmal einen Spätsommertag, wie er im (Onlinetage-)Buche steht.

summertime
jonas_zeitung
felixsonne
sonne_vorher
sonne

Mit dem roten Abendsonnenlicht neigte sich also quasi symbolisch der Sommer dem endgültigen Ende zu; ich war so bewegt, dass ich auch meinem mittlerweile deutlich zu langen Bart ein Ende machte, um es der Natur gleichzutun (der Waldorf-Einfluss ...).

Sprung: 5 Tage später – Das letzte Mitglied der nächsten Verwandten Tims beehrte uns und entsprechend gut war die Laune – Danke Kay für deinen Besuch und deine albernen Grimassen auf allen Fotos, von denen diese hier noch die harmonischste ist. Aber dass wir das auch können, wissen wir ja auch.

kayamstart
felixbirne
fastshutter

Erholen mussten wir uns hiervon natürlich wieder bei etwas Ruhigerem und der allmonatliche Antiquitätenmarkt bei den Kanälen bot sich hier natürlich vortrefflich an: Sonntags, erholt von allen Strapazen (hiermit spreche ich von zwei von drei WG-Bewohnern, mich ausgenommen), ein schöner (schon deutlich herbstlicherer) Tag. Und natürlich einige Gelegenheiten für Aufnahmen, wie bisher eigentlich immer an den Navigli.

kanal
taube
naviglo
harmonica

Zu den Wochen zwischen den Wochenenden lässt sich eigentlich nicht viel mehr als ein Statusbericht geben: Es gibt den „Alltag“ sicherlich schon, jeder kennt seine Jobs und seinen Tagesplan, Tim und ich gehen vorerst bis Weihnachten jeweils zweimal wöchentlich zu verschiedenen Italienischkursen, wir beantragten unsere Metro-Studententickets, ich zeichne in der Bibliothek und lese Dorian Gray (Grüße an Frau Kalti) ... viel zu tun hat Tim in der Küche, aber es ist alles gut soweit – vor allem sind wir mit dem Italienisch sehr zufrieden bisher, macht wirklich Spaß, die Lernerfolge gleich anwenden und auch erkennen zu können (das könnte aus einem zweitklassigen Lehrbuch stammen, ich weiß ...).

Das nächste Wochenende kann ich nur aus meiner Sicht beschreiben, da Tims völlig anders verlief als meins: Donnerstag abend kam ich mit dem Zug in Zürich an, wo ich einen feinen Abend bei meinem feinen Bruder Lion im feinen Zürich verbringen konnte. Wenn man das folgende Foto allerdings mit unserem Panorama vom vorletzten Eintrag vergleicht - naja, diese Einschätzung überlasse ich euch ... aber schön wars!

züri

Am nächsten Tag (in MI Feiertag) holte mich Annika mittags dort ab und bis Samstag nachmittag war ich damit beschäftigt, fleißig Eindrücke von ihrem neuen Leben in Konstanz zu sammeln. Damit war ich offenbar so ausgelastet, dass ich (wie eigentlich das ganze Wochenende über) kaum brauchbare Fotos machte - allein die gute alte deutsche Autobahn und ein sehr besonderes schwäbisches Maschinchen konnten mich dazu bewegen, ein paar heimische Momente festzuhalten - auch wenn das eventuell ein falsches Bild von diesem schönen Wochenende erzeugt, das ich wirklich sehr genossen habe - danke an alle!

autobahn
hybrid

Weiter gings dann natürlich am Wochenende darauf, das Tim ja, wie einigen bekannt sein dürfte, die ihn getroffen haben, in Stuttgart verbrachte. Auch hier mangels Allwissenheit nur meine Geschichte: Felix hatte einen Kumpel aus Hamburg da, entsprechend mussten wir diesem was bieten; Sonntag einen großen Spaziergang mit Felix durch die uns verbleibenden unbekannteren Ecken gemacht, die Fotos hiervon kommen im nächsten Eintrag, der dann hoffentlich nicht mehr so lange auf sich warten lässt.

Aber eins noch: Fußball musste dann auch mal wieder sein - UEFA-Cup Vorrunde, AC Milan - FC Braga (Portugal). Der Name (nichtssagend) war hier dann doch Programm, entsprechend prozentual ausgefüllt die weiten Ränge von San Siro, aber die Atmosphäre eines 85.000-Stadion bei Flutlicht lebt dann erstaunlicherweise trotzdem auf und auch für ein Panorama war diesmal Zeit.

sansiro_pan_klein
timisansiro
Aber ich denke, damit sei ganz gut zusammengefasst, wie es grob hier so läuft. Gestern haben wir unsere Metroabos in Empfang nehmen können, heute Abend kommt Lion, der bis Montag bleibt - da wir dann sicher auch wieder die ein oder andere Aufnahme oder Geschichte rausspringen.

Dies sei genug für heute, seid gegrüßt zusammen und zu weiteren Rückmeldungen, über die man sich hier allseits sehr freut, hiermit aufgemuntert von eurem

Lukas (und Tim)

PS:
stripes